Dokomi 2017 Feedback und was ist das überhaupt?


Was ist die Dokomi?

Die Dokomi ist eine Anime Convention in Düsseldorf, sogar die größte in Deutschland mit etwa 40.000 Besuchern an einem Wochenende. Die Convention findet auf dem Messegelände statt und die Leute bevölkern zusätzlich zahlreich den Nordpark.

Dem was das Thema Anime/Otaku angeht unbedarften fallen wahrscheinlich die Scharen von Cosplayern auf, vor allem in oben genannten Park. Cosplay ist einfach gesagt verkleiden, teilweise auch in eine eigene Rolle schlüpfen. Dabei geht es hauptsächlich um Anime/Manga Charaktere, aber auch Gaming. Die Cosplays sind teilweise in monatelanger Handarbeit aufwändig selbst gemacht. Man kann sie aber natürlich auch fertig kaufen. Natürlich gibt es bestimmte Charaktere die man häufiger sieht als andere, grundsätzlich ist die Vielfalt nahezu grenzenlos. Man muss allerdings nicht cosplayen, jeder ist auch so willkommen.  Im Anschluss einige Beispiele von verschiedenen Conventions:

Grundsätzlich wird sich hier aber nicht nur verkleidet sondern, allgemein gesagt, die japanische Kultur gefeiert. Das ganze mit Showacts aus Japan oder auch aus Deutschland die entsprechende Einflüsse leben. Dazu kommen etliche Workshops zu Themen wie Fotografie, Cosplays nähen, japanisch lernen oder Kurse zum Schreiben von spannenden Geschichten und vieles, vieles mehr.

Zahlreiche Händler versammeln sich und verkaufen Mangas, Anime, Figuren, Kleidung, japanische Süßigkeiten usw. Man kann also jede Menge Geld dort lassen. Aber auch ohne die Motivation sich mit allerlei Dingen einzudecken macht das stöbern und anschauen einfach Spaß. Die Figuren sind so etwas wie die Königsdisziplin des Sammelns. Es gibt sie in günstig (und meist nicht so detailliert) bis hin zu mehreren hundert Euro teuren Varianten, die handbemalt und unglaublich detailverliebt sind. Die Auswahl ist nahezu grenzenlos. Zu jedem erdenklichen Charakter gibt es eine oder mehrere Figuren zur Auswahl. Hier meine ehemalige kleine Sammlung als Beispiel:

Begleitet wird die Dokomi von den mittlerweile traditionellen Abendveranstaltungen, der Disco und dem Cosplay Ball, bei denen jeweils ausgiebig gefeiert wird. Entweder zu moderner japanischer elektronischer Musik oder im großen Ballsaal zu meist eher klassischen Stücken. Beides hat seinen ganz eigenen Reiz. Zum einen konnte ich mir vorher keine Disco vorstellen bei der ohne Alkohol über Stunden so eine großartige Stimmung herrscht, zum andern sind die Kleider für den Ball der absolute Hingucker.

Ein weiteres Highlight aus den Veranstaltungen ist die Charakterversteigerung, bei der sich Cosplayer bzw. Cosplaygruppen für einen guten Zweck versteigern lassen. Derjenige der den Zuschlag bekommt darf dann zwei Stunden Zeit mit seinen ersteigerten Leiten verbringen. Hierbei kommen dann auch mal über 1000€ für einige der Maids zusammen die sonst für das leibliche Wohl der Besucher des Maid Cafés sorgen.

Ich zähle mich selbst garnicht wirklich zu der Szene dazu, aber es zieht mich doch immer wieder auf entsprechende Veranstaltungen, es ist einfach faszinierend und schön. Die Leute dort werden von Außenstehenden ja gerne mal belächelt. Es seien Außenseiter oder noch schlimmeres, weil man sich so verkleidet. Ich muss allerdings sagen, dass mir kein Event bekannt ist, was so friedlich abläuft, wo alle Anwesenden unglaublich nett sind und heutzutage ständig genannte Werte wie Toleranz und Gleichberechtigung  wirklich gelebt werden. Davon können sich viele Gesellen da draußen mal eine ordentliche Scheibe abschneiden.

Dokomi 2017 – Feedback

Ich war jetzt dieses Jahr zum dritten Mal dort, nach 2014 und 2015. Vieles hat sich verbessert, aber es gibt auch noch alte und neue Baustellen. Diesen Blogbeitrag möchte ich auch für Feedback nutzen.

Programmheft

Das Programmheft war dieses Jahr leider wieder wahnsinnig unübersichtlich, das machen andere Cons wie die Connichi seit Jahren besser. Ich habe jedes Mal das Gefühl einfach nur auf gut Glück durch zu blättern bis ich die entsprechende Seite gefunden habe. Es gibt kein vernünftiges Inhaltsverzeichnis, bzw. es würde schon reichen die Hallenpläne ganz an den Anfang oder ans Ende zu setzen und selbiges dann auch mit den Veranstaltungsplänen. Die Inhalte des Hefts selbst sind allerdings gut und ansprechend gestaltet. Das Heft informiert über alles wichtige.

Einlass

Der Einlass war dieses Jahr samstags eine einzige Katastrophe, niemand wusste genau wo die Schlange beginnt, bzw. es gab einfach nur eine Schlange die sich dann kurz vorm Eingang teilte in eine für Besucher mit Ticket und eine ohne Ticket. Das führte dazu, dass Leute teilweise drei Stunden in der Hitze warten mussten und es in diesem Außenbereich keine Möglichkeiten gab etwas zu trinken zu bekommen. Möglicherweise lag diese extreme Schlangenbildung an den sehr ausführlichen und somit vorbildlichen Taschenkontrollen. Wobei diese am Sonntag dann nur noch sehr schlampig und sporadisch durchgeführt wurden, dafür der Einlass selbst aber sehr schnell voran ging. Außerdem war die zweite Schlange für die wenigen ohne Ticket auch für alle anderen offen.

Man könnte im nächsten Jahr einfach einen generellen zweiten Eingang installieren, zB im CCD Ost wo der Eingang für Aussteller war. Wie gut das klappt kann man an der Gamescom sehen, dort gibt es weit über 100.000 Besucher am Tag und es kommt trotzdem kaum zu Wartezeiten am Einlass.

Hallen

Im Vergleich zu meinen ersten beiden Dokomis war sie dieses Jahr enorm gewachsen und somit aus dem Congress Center in die großen Hallen umgezogen. Dieser Schritt war aufgrund des großen Wachstums notwendig und hat auch große Vorteile, zB sind die Händler in einer großen Halle, was das ganze deutlich übersichtlicher macht. Im Congress Center habe ich bis heute nicht das Gefühl mich jemals orientieren zu können, weil es so verwinkelt war. Große Hallen haben natürlich auch den Vorteil, dass es nicht so überlaufen ist und auch Stände eine Chance bekommen die es vorher nicht gegeben hätte.

Soweit der denke ich recht objektive Teil. Subjektiv muss ich sagen, dass die Dokomi durch den Umzug leider etwas Charakter verloren hat und die Hallen nahezu seelenlos wirken. Das Congress Center war wie oben beschrieben schrecklich verwinkelt, aber das hatte seinen ganz eigenen Charme und trug zur Atmosphäre bei in diese eigene Welt einzutauchen. Hinter jeder Ecke gab es etwas zu entdecken und auch die Anordnung der Händler lud gefühlt eher zum Verweilen ein, es war einfach gemütlich. Das führte dann auch dazu, dass man mit den Leuten besser ins Gespräch kam. Die Verteilung auf die einzelnen großen Hallen führte dann auch dazu, dass man jedes Mal den riesigen Platz in der Mitte des Geländes überqueren musste, der bis auf die Paar Essensstände völlig leer war.

Es stellt sich natürlich die Frage ob man beides zukünftig kombinieren kann oder wenigstens in den vorhandenen Hallen für Atmosphäre sorgen kann. Klar verstehe ich, dass man da mit der Gamescom und deren gigantischen Ständen nicht mithalten kann, aber mit etwas mehr Liebe zum Detail lässt sich das sicher ordentlich aufwerten. Ich verstehe natürlich auch, dass dies das erste Mal in den großen Hallen war und deshalb nicht sofort perfekt sein kann.

Essen

Beim Essen gab es eine große Verbesserung zu den Vorjahren. Zu den bisherigen Snack Ständen und dem Restaurant in dem ich bisher nie gegessen hatte kamen einige, so weit ich das probieren konnte, leckere Foodtrucks dazu. Allerdings darf das auch gerne noch mehr werden, zum einen weil Auswahl nie schlecht ist und zum anderen waren die Schlangen teilweise sehr lange. Vor allem fraglich warum es nur einen Bubble Tea Stand gab (ich habe zu mindest keinen zweiten gesehen), die Schlange war permanent riesig.

Entertainment

Was Shows und Workshops angeht war das Programm gewohnt vielfältig. Man konnte immer etwas tun oder sich etwas anschauen. Mein Highlight war auch dieses Jahr wieder die Charakterversteigerung. Sonst haben wir die Zeit aber eher genutzt um uns einfach überall umzusehen.

Helfer

Bei den Helfern ist dieses Jahr auch alles beim Alten geblieben, stets freundlich, stets überall anzutreffen aber immer noch reines Glücksspiel jemanden zu finden der sich auskennt. Es geht hier auch um banale Fragen, wie zB wo ich hier am schnellsten etwas zu trinken bekomme. Wir landeten dann erstmal im Hostclub und danach bei den Foodtrucks, statt am kleinen Stand in der Halle.

Disco

Auch die Disco ist umgezogen in die Halle mit der Hauptbühne und hat somit deutlich mehr Platz, was der Geschichte auch eindeutig gut tut. Mehr Leute und durch die riesige Halle erträgliche Temperaturen.

Die Musik ist ja reine Geschmacksache, deshalb ist das jetzt rein subjektiv, aber es ist für mich jedes Jahr das selbe Problem. Der erste DJ, dieses Jahr DJ Ramrider, ist super. Danach wird es allerdings immer weniger gut.

Die Getränkesituation war dieses mal eine einzige Katastrophe, es gab nur einen kleinen Stand an dem sich nach 22 Uhr eine gigantische Schlange bildete. Bietet doch einfach eine dieser mobilen Cocktail Bars an zB, das erweitert das Angebot deutlich und verkürzt die Wartezeiten. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber glaube dass es in der alten nur halb so großen Disco mehr Bediener an der Bar gab als dieses Jahr.

Das klingt jetzt für diejenigen wahrscheinlich negativer als es eigentlich war und vieles ist sicherlich einfach der Tatsache geschuldet, dass die Convention sich dieses Jahr so drastisch vergrößert hat und das natürlich zu vielen neuen Herausforderungen führt. Aber gerade dann ist es wichtig die Baustellen die es aus meiner Sicht gibt klar zu benennen. Dies geschieht auch ausschließlich zu dem Zweck eine tolle Veranstaltung die ich ja jetzt seit einigen Jahren aktiv mit erlebe noch toller zu machen. Deshalb hier auch ein großes Dankeschön an alle die dieses tolle Event jedes Jahr aufs Neue möglich machen!

Bis nächstes Jahr!

Von Neukalen nach Salem und zurück

Zum Vatertag (oder wie man hier sagt Herrentag) wollte ich mal wieder richtig schön wandern gehen. Jetzt wird der Ortskundige sich denken: „Dann ausgerechnet diese Strecke? Das sind doch nur 4 km!“

Richtig, aber wenn man sich die Route durch den Wald so legt, dass man noch die Gorschendorfer Mühle mitnimmt kommt man locker auf 10 km. Und das war auch mein Plan. Das Wetter erst bewölkt und etwas frisch, aber dann richtig sommerlich. Beste Voraussetzungen für eine richtig schöne Wanderung und die Gelegenheit die teuren Aigle Wandergummistiefel unter harten Bedingungen zu testen.

Von Neukalen ging es also los und schon auf den ersten Metern gab es zahlreiche Fotogelegenheiten. Super, da ich ja eine neue Kamera gekauft habe, die a7ii von Sony.

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Zur Zeit passiert überall in der Natur etwas, alles blüht, überall kleine oder größere Tierchen unterwegs.

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Aber etwas dominiert die Aussicht als ich Neukalen verlasse, die riesigen Rapsfelder so weit das Auge reicht. Es war genau die richtige Zeit dafür!

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Das Meer aus Raps gibt auch schöne Gelegenheiten mit dem Bokeh zu spielen.

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Entlang der Felder geht der Weg entlang einer schmalen Straße die direkt nach Salem führt, aber ich möchte ja nicht diesen Weg nehmen, deshalb bog ich ab auf einen kleinen Feldweg in Richtung Wald. Dort befindet sich ein kleiner idyllischer See.

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Ich musste natürlich direkt wieder rein ins Wasser um eine bessere Position fürs Foto zu bekommen.

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Um den See herum waren überall Libellen. Sie schwirrten eigentlich immer um mich herum, wollten aber nicht so richtig sitzen bleiben!

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Im Wald war dann auf der Friedrich-Franz-Höhe zum ersten Mal eine kleine Pause angesagt.

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Im Anschluss ließ ich mich von den zahlreichen Schildern in Richtung Gorschendorf führen. Was das angeht ist die Gegend wirklich vorbildlich. Es ist fast unmöglich sich zu verlaufen.

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Wie ihr auf dem Schild lesen könnt ist das erste Ziel der Tour schon ganz in der Nähe gewesen, die Gorschendorfer Mühle, die eigentlich nicht mehr existiert, aber eben einen sehr schönen wilden Bach bietet. Dabei geht es auf dem letzten Abschnitt dort hin einen wirklich sehr schmalen Pfad entlang, der immer wieder Hindernisse birgt. Aber dank der tollen Gummistiefel alles kein Problem!

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Nach dieser kleinen Herausforderung ist der Bach endlich erreicht und ich natürlich wieder mittendrin!

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Ich liebe das Geräusch des plätschernden Wassers, das Vorankommen ist aber gar nicht so einfach, da hier alles sehr matschig ist und ich immer wieder tief einsinke.

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Oben ist am Abdruck ganz gut zu sehen wie tief ich immer wieder eingesunken bin. An dieser Stelle sind Gummistiefel wirklich Pflicht. Der kleine Wasserfall ist die Mühe aber echt wert finde ich. Leider hatte ich kein Stativ dabei um das Fließen des Wassers besser einfangen zu können.

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Ein paar, wie ich finde, schöne Fotos kamen aber doch dabei raus, auch wenn es aufgrund der Sonne teilweise echt schwierig war.

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Durch den Bach zu waten war auch eine wirklich schöne Abkühlung an diesem mittlerweile heißen Tag.

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Auch wenn ich hier noch hätte ewig bleiben können, musste ich einfach weiter. Der Weg führte kurz nach dem Bach zum Waldrand entlang großer Wiesen mit traumhaftem Ausblick auf den Kummerower See.

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Hier konnte ich noch eine Pusteblume fotografieren an der sich eine kleine Spinne hinauf kämpfte, die mir erst beim manuellen Fokussieren auffiel als die Kamera rein zoomte. Auf dem kleinen Bild erkennt man sie leider nicht so gut.

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Hier war das Gelände auch extrem hügelig, was in Mecklenburg ja eher ungewöhnlich ist. Am Ende landete ich dann in Salem und wanderte runter zum schönen Hafen um mich ein wenig auszuruhen.

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Ich setzte mich vorne an die kante und ließ die Gummistiefel schön an der Wasseroberfläche baumeln. Dies ist die richtige Stelle um ein Fazit zu ziehen, wie sich die Aigle Parcours 2 Vario Outlast auf einer Wanderung bei über 25 Grad in relativ hügeligem Gelände geschlagen haben. Auf der letzten Tour hatte ich ja noch die Befürchtung, dass sie etwas schwer sein könnten auf weiteren Wanderungen, aber diesmal war das wirklich kein Problem mehr, auch wenn es deutlich weiter ging. Ihr werdet euch vielleicht jetzt fragen: Gummistiefel bei so sommerlichen Temperaturen? Der muss doch schwitzen! – Die Antwort ist: Kaum. Ich war echt überrascht, aber das Outlast Futter hält was es verspricht! Die Stiefel waren auch bis zum Ende super bequem, genau wie man es von richtigen Wanderschuhen kennt und erwartet. Die Abkühlungen im Bach und am See waren trotzdem nicht schlecht. 🙂

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Zurück wählte ich dann eine wesentlich kürzere Strecke, auch wieder durch den Wald, aber nur etwa 5 km lang. Hier fand ich nochmal einen alten umgestürzten Baumstamm der völlig mit Moos überwuchert war und an dem ein Paar Pilze hingen.

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Am Ende bleibt nur zu sagen, dass sich die Tour absolut lohnt und ihr immer wieder mit tollen Aussichten belohnt werdet, vor allem während der Raps blüht.

Wanderung von Lübstorf nach Bad Kleinen

Es geht los!

Da Karfreitag eh alles zu hat und wir ja mutig sind was das Aprilwetter angeht, haben wir uns heute unseren neuen Wanderführer geschnappt und für die Tour Nummer 3 von Lübstorf nach Bad Kleinen entschieden. Die Tour stand auch schon länger auf unserer Liste. Mit dabei natürlich die Kamera und weil ich mit dem Schlimmsten rechnete was das Wetter anging bzw. den Zustand der Waldwege, habe ich zum ersten Mal meine neuen Gummistiefel von Aigle angezogen.

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Der schlammige Wald und zum Glück Gummistiefel!

Vom Lübstorfer Bahnhof wanderten wir direkt in den Wald mit wunderschönen Blumenwiesen. Dort ergaben sich einige wirklich schöne Fotomotive.

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Relativ schnell wurde der Weg immer schlechter und wurde richtig schön schlammig. Zwischendurch sank ich bedenklich tief ein in einer Pfütze, konnte mich aber retten bevor das Wasser in die Stiefel laufen konnte! Meine Freundin war währenddessen mangels Gummistiefel damit beschäftigt irgendwie trockenen Fußes voran zu kommen. Irgendwie kamen wir tatsächlich weiter und schon warteten die nächsten Hindernisse in Form von quer über den Weg umgefallenen Bäumen.

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Am Schweriner See und der Zwischenfall

Damit war aber auch das gröbste überstanden und der Weg machte einen Schwenk an das Ufer des Schweriner Sees. Hier führte er dann auch die komplette weitere Wanderung entlang.

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Kurz bevor wir den Park des Schloss Wiligrads erreichten musste ich mal wieder irgendwo hochklettern weil ich etwas tolles zum fotografieren entdeckt hatte. Hoch klappte das auch zur Überraschung meiner Freundin sogar. Aber runter war dann unfreiwillig rutschen angesagt 🙂 Aber es hat sich finde ich trotzdem gelohnt!

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Außer einer dreckigen Jacke und noch dreckigeren Stiefeln war nichts passiert und dafür habe ich den Kram ja eigentlich auch an.

Überraschung! Ein toller Park

Es folgte der überraschend schöne und große Schlosspark und das zugehörige Schloss. Der Park ist voller kleiner Bäche und vor Allem im Sommer sicher voller bunter Blüten. Dazu viele Skulpturen. Im Schloss selbst gibt es wohl auch Ausstellungen.

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Noch mehr Matsch!

Nachdem wir das Schloss hinter uns gelassen hatte ging es weiter entlang des Sees auf die letzte Etappe und hier war der Weg besonders matschig, auch wenn teilweise dicke Äste im Schlamm das Vorankommen erleichtern sollten. Der einsetzende Regen machte es natürlich auch nicht einfacher.

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Auch von dieser Schlammschlacht ließen wir uns natürlich nicht aufhalten! Eine kurze Rast durfte es dann aber doch noch sein.

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Das Ziel vor Augen

Jetzt aber schnell nach Bad Kleinen! Auf den letzten Kilometern lag noch eine kleine Badestelle und entlang vereinzelter Häuser schöne Blumen.

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Von hier waren es nur noch ein paar Meter bis zum Ortseingang und dann zum Bahnhof wo dann auch die Sonne wieder raus kam. Der Zug zurück nach Schwerin kam auch auf die Minute genau. So ging ein wirklich toller Karfreitag zu Ende. Wir können euch die Wanderung nur empfehlen, tolle Wege mit einem Hauch von Abenteuer, fast durchgängiger Seeblick und ein schönes Schloss mit traumhaftem Park.

Kleines Abenteuer in Mecklenburg

Endlich wieder in die Natur!

Das herrliche Frühlingswetter am Wochenende musste genutzt werden um mal wieder richtig raus zu kommen. Weit weg von Arbeit und Stress. Die Freundin gerade wieder einigermaßen hergestellt nach Erkältung unter der Woche. Das schreit doch förmlich nach Abenteuer!

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Wald Blume

Der mystische See

Ziel sollte eigentlich ein wilder Bach irgendwo in Mecklenburg werden. Wie sich dann herausstellte liegt in unmittelbarer Nähe ein See von dem wir schon einiges gehört haben, allerdings niemand so genau wusste wo dieser See überhaupt liegt. Der Weg führte uns durch mooriges Gebiet und obwohl der See ganz in der Nähe der Straße liegen sollte waren nur kleine Tümpel zu sehen. Irgendwann verlief der Weg in einer großen Kurve und sollte uns zwischen dem besagten See und einem zweiten größeren hindurch führen. Ich weiß nicht ob das Kartenmaterial einfach schlecht war, aber der vermeintlich größere See war letztendlich nur ein größerer Tümpel. Aber auch unser besagter See war weiterhin gut versteckt, morastiges Moorgebiet ging direkt in diesen über. Wir fanden einen alten Steg, den ich nach einigen versuchen (man sollte bei Moor ja vorsichtig sein), danke meiner Gummistiefel erreichen konnte und einige tolle Fotos schießen konnte. Dieser Ort hatte etwas wirklich mystisches an sich und es schien hier auch schon Ewigkeiten niemand mehr gewesen zu sein. Überall kleine Frösche, wahnsinnig viele verschiedene Vogelarten, Rehe und sonst nichts und niemand zu sehen oder zu hören.

Wald Steg See

Wald Steg See 1

Wald Steg See 2

Steg klettern

Kein Bach für mich

Nachdem wir unsere Fotos gemacht hatte und eine kurze Rast eingelegt hatten ging es weiter zum eigentlichen Ziel, dem Bach. Dazu mussten wir quer durch den Wald um laut Karte zu einem Übergang zu gelangen. Hierbei handelte es sich wohl um eine alte Holzbrücke, von der aber nur noch Bruchstücke übrig waren. Ich hätte mit meinen Gummistiefeln da einfach durchwaten können, aber meine Freundin hat den großen Fehler gemacht Chucks anzuziehen weil es ja recht warm war. Also mussten wir einen anderen Weg finden und der erhoffte wilde Bach war doch eher lahm und sumpfig. Also ging es wieder quer durch den Wald bis wir eine geeignete Stelle fanden um den Bach zu überqueren. Der eigentliche Plan ging also überhaupt nicht auf, dafür fanden wir diesen unheimlich schönen See, was ein solches kleines Abenteuer ja ausmacht. Es ist doch am schönsten eine unerwartete Entdeckung zu machen 🙂

Brücke Wald

Und was taugen die ollen Gummistiefel?

Noch ein paar Worte zu meinen Gummistiefeln. Ich hatte mal wieder meine Dunlop Gummistiefel an, weil ich ja ins Wasser wollte für Fotos, und das zum ersten Mal jetzt im Warmen, bei etwa 20 Grad. Natürlich gibt es warme Füße wenn man einige Kilometer wandert, aber das grobe Profil war Gold wert, beim querfeldein durch den Wald laufen und im Moor. Die weiten Schäfte waren wie immer etwas nervig und es fielen zweimal kleine Stöckchen oben rein beim rum klettern, aber daran ändert sich ja auch nichts mehr. Sonst aber wieder überraschend bequem. Dazu mussten die Stiefel echt einiges mitmachen, etliche Male sind Äste und Wurzeln dran geschrammt, aber das Gummi hält.

Gummistiefel Steg

Neue Birkenstock, der Sommer kann kommen!

Wir haben uns schon mal ein wenig für den Sommer eingedeckt und neue Birkenstock bestellt.

Meine Freundin konnte sich erstmal nur für ein Paar entscheiden und zwar das Modell Taormina in Lack weiß.

Birkenstock Taormina

Ich hingegen habe gleich mehrere Paar bestellt und möchte dieses Jahr auch mal was Neues versuchen. Bisher sind alle meine Birkenstock schwarz oder braun. Blau finde ich persönlich eher langweilig, deshalb soll ein Paar weiß werden! Schreibt doch mal in die Kommentare was ihr davon haltet? Zum Probieren habe ich mir bestellt:

Arizona

Birkenstock Arizona

Medina

Birkenstock Medina

Gizeh


Jetzt stellt sich nur die Frage, welche soll ich behalten?

Entschieden habe ich mich dann für das Modell Gizeh, diese machen in weiß einfach den besten Eindruck finde ich. Jetzt kann ich es kaum erwarten, dass die Temperaturen warm genug werden 🙂

Dazu möchte ich, wenn wir im Sommer wandern, Birkenstock mit etwas festerem Halt. Hierfür fiel die Entscheidung auf das Modell Milano in dunkelbraun.


Und zu guter Letzt sollten für die Arbeit ein Paar bequeme Sneaker her, auch hier wurde ich bei Birkenstock fündig.

Birkenstock Sneaker

Die Sneaker sehen jetzt nicht spektakulär aus, aber ich hatte noch nie so bequeme Schuhe wie diese. Da kann man über die eher mäßige Optik dann doch mal hinwegsehen 😉

Moin aus Mecklenburg!

Heute habe ich für euch einen großen Reisebericht zur Tour einmal um den Kummerower See. Ich möchte euch diese eher unbekannte Region vorstellen und näherbringen. Hier gibt es viel mehr zu sehen und erleben als man denkt.

Lest hier den ganzen Bericht: Einmal rund um den Kummerower See

Die Reise führt von Neukalen:

Neukalen Mühlenberg

Nach Salem:

Salem Kummerower See

Über nach Basedow:

Basedow Schloss vorne

Nach Dahmen:

Wasserfall Dahmen

Zurück nach Kummerow:

Kummerow Schloss hinten

Und zuletzt nach Verchen:

Verchen 3

Schaut rein und teilt eure schönsten unbekannten Orte!

Die Post war da! Neue Gummistiefel zum Testen

Heute kamen zwei Pakete an und darin zwei Paar neue Gummistiefel, die schon darauf warten ausführlich getestet zu werden.

Joules Gummistiefel

Zum einen für meine Freundin wirklich süße Stiefel von Joules die man immer häufiger sieht und schon allein deshalb mal ausprobiert werden müssen, die aber auch unglaublich tolle Farben und Muster im Sortiment haben und somit jeden tristen Regentag ein wenig freundlicher machen. Wir suchen schon länger gepunktete Gummistiefel in ihrer Größe, die auch ordentlich verarbeitet sind. Bei Joules werdet ihr auf jeden Fall fündig, falls ihr etwas ähnliches sucht.

Aigle Parcours 2 Vario Outlast

Und zum anderen habe ich mir endlich ein Paar Aigle Parcours 2 Vario Outlast gegönnt. Seit Jahren möchte ich das Topmodell haben, da es ein thermo-regulierendes Futter hat, was sowohl im Winter schön warm, als auch im Sommer schön kühl hält. Dazu kommt ein sehr griffiges Profil, Dämpfung wie ich es von meinen Laufschuhen gewohnt bin und generell versprochene sehr hohe Stabilität (was sich erst zeigen muss). Also perfekt zum Wandern bzw. für Fototouren mit spontanen Ausflügen ins Wasser oder eben schlechtem Wetter, wenn die Farben im Wald, wie ich finde, am schönsten sind. Meiner Freundin gefallen sie leider gar nicht, aber die Gummistiefel sind auch nicht für die Stadt, sondern für die harten Touren gedacht.

Genaueres folgt bald hier auf der Seite, wir freuen uns schon euch berichten zu können!

Mich interessiert was ihr von Joules und deren Gummistiefeln haltet und was ihr zu den Aigle sagt, lasst doch einfach einen Kommentar dazu da 🙂